Über mich – zeitgenössische abstrakte Malerei
Meine Arbeiten entstehen aus dem Augenblick – als Räume für Wahrnehmung, Stille und innere Bewegung.
Meine Arbeit entsteht aus inneren Zuständen, nicht aus einem festgelegten Stil.
Ich male intuitiv und lasse jede Werkgruppe aus einer bestimmten Atmosphäre heraus entstehen – mal ruhig und reduziert, mal dichter und emotionaler. Die Bildsprache verändert sich, doch die zugrunde liegende Haltung bleibt.
Mich interessieren Wahrnehmung, Präsenz und der feine Raum zwischen Kontrolle und Loslassen.
Schichten, Oberflächen und Materialität werden zu Mitteln, um innere Bewegung zu erkunden, nicht um äußere Motive darzustellen. Die Bilder erzählen keine Geschichten und beschreiben keine Orte, sondern halten Zustände fest.
Einige Arbeiten bewegen sich in Richtung Stille und Offenheit, andere in Richtung Verdichtung und Spannung. Diese Vielstimmigkeit ist bewusst gewählt. Sie spiegelt die Veränderlichkeit emotionaler Erfahrung wider – nichts ist statisch, nichts eindeutig. Was alle Arbeiten verbindet, ist die Aufmerksamkeit für Atmosphäre, für Nuancen und für das, was unter der sichtbaren Oberfläche liegt.
Malen ist für mich kein Akt der Illustration, sondern des Zuhörens:
auf Stimmung, auf Widerstand, auf den Moment, in dem etwas Echtes sichtbar wird.